Programm Das beschleunigte Weltall Unser Hauptprogramm für Erwachsene und Jugendliche ab ca. 12 Jahren zum Physik-Nobelpreis 2011:

Das beschleunigte Weltall

Stella Nova, auf deutsch also: Neuer Stern - so tauften im Jahre 1006 n. Chr. die Mönche des Klosters in St. Gallen das helle Licht, das sie am Himmel erblickten. Doch sie hatten keinesfalls die Geburt eines Sterns erlebt. Sie waren vielmehr Zeugen des Todes eines Sterns geworden. Heute nennen wir eine solche Explosion eines alten Sterns Supernova.

Supernova-Explosionen alter Sterne geschehen überall im Kosmos - in unserer eigenen Milchstraße genau so wie in fernen Galaxien in den tiefsten Tiefen des Weltalls. Supernovae sind gleichsam kosmische Leuchttürme, die uns die Dimensionen des Kosmos zeigen können - die räumlichen Dimensionen genau so wie die zeitlichen Dimensionen. Und vor kurzem hat uns die Verteilung dieser Supernova-Leuchttürme in dem kosmischen Meer aus Raum und Zeit etwas vollkommen Überraschendes verraten: Die Weiten des Weltalls wachsen nicht nur an, sie wachsen sogar immer noch schneller immer noch weiter an. Offenbar hängt das Schicksal des Weltalls nicht nur ab von der Gravitation, der gegenseitigen Anziehungskraft der Materie. Offenbar ist noch eine weitere geheimnisvolle Kraft am Werk, von der bis vor kurzem kein Mensch etwas ahnte. Und vielleicht liegt tief im Wesen dieser Kraft sogar das Geheimnis des Urknalls selber verborgen.

Vorführung: Samstag, 19.30 Uhr, Dauer: 1 Stunde.

Wegen der großen Nachfrage empfehlen wir, Karten im voraus telefonisch unter der Nummer 0761-38 90 630 (Mo-Fr 08.00-12.00 Uhr) oder über das Internet zu reservieren.

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Die Internetseiten des Planetariums Freiburg werden von Martin Federspiel betreut (federspiel"at"planetarium-freiburg.de)(Stand 9. Januar 2012).