Hauptprogramm für Erwachsene und Jugendliche:
Auch 50 Jahre nach Einsteins Tod hat sich nicht viel daran geändert: Alle mögen Einstein.
Aber kaum jemand versteht seine Theorien über Raum und Zeit, Masse und Energie, mit denen er vor rund 100 Jahren unser ganzes physikalisches Weltbild revolutionierte. Kein Wunder: Seine Relativitätstheorie öffnet unsere Gehirne für eine ganz andere Wirklichkeit, als sie sich unser sogenannter gesunder Menschenverstand vorzustellen vermag: Raum und Zeit sind untrennbar ineinander verwoben zu einer vierdimensionalen Raum-Zeit-Geometrie. Und zu allem Überfluss ist diese "Raum-Zeit" in der Nähe von Sternen und Planeten verbogen, verzerrt und gekrümmt.
Wir werden Ihnen einige der bizarren Eigenschaften von Einsteins Kosmos zeigen: Seine wachsenden Weiten werden durchflutet von Gravitationswellen. Sterne und Galaxien verwandeln sich in Gravitationslinsen. Und große ausgebrannte Sterne stürzen in sich zusammen zu Schwarzen Löchern, die so tiefe Trichter in die Raum-Zeit hinein drücken, dass aus ihnen nicht einmal mehr Licht entkommen kann.
Alles bloß Gedankenexperimente? Hirngespinste? Spätestens mit dem Abwurf der ersten Atombombe 1945 über Hiroshima zeigte sich, wie nahe Einstein der Wirklichkeit gekommen war.
Zeit seines Lebens hat er sich darüber gewundert: "Das Unverständlichste am Weltall ist, dass wir es verstehen können."
Vorführungstermin während des Sommerfestivals vom 27. Juli bis zum 19. September 2010: Dienstag, 19.30 Uhr Dauer: ca. 1 Stunde.
Wir empfehlen, Karten im voraus