Wissenschaft 360°![]() |
Eine Vortragsreihe von Volkshochschule und Planetarium Freiburg für Neugierige und Wissensdurstige. Namhafte Wissenschaftler zeigen Ihnen in der 360°-Kuppel des Planetariums, wie Wissenschaft Wissen schafft.
Der Vortrag erzählt die Kulturgeschichte unseres Kalenders. Gestaltet von Menschen bildet er doch viele zyklische Bewegungen des Himmels ab. Dabei stellen sich viele Fragen: Warum gibt es Schaltjahre? Warum sind Juli und August Zeugnisse der Eitelkeit römischer Kaiser? Warum kann sich Ostern um bis zu 35 Tage verschieben, während Weihnachten immer am 25. Dezember gefeiert wird? Seit wann beginnt das Jahr überhaupt am 1. Januar? Was geschah bei den Kalenderreformen? Einen besonderen Schwerpunkt des Vortrags bilden die feinen Symmetrien des Kirchenjahres, das selbst noch in der heutigen modernen Welt die eigentliche Bezugsgröße für unsere Daseinsrhythmen ist.
Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Buchveröffentlichungen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, ist Professor für Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg und Direktor des Freiburger Johannes- Künzig-Instituts für ostdeutsche Volkskunde.
Donnerstag, 19. April 2012, 19.30 Uhr im Planetarium
Eintrittspreise wie bei Planetariumsvorführungen, mit Vortragspass frei.
Insekten gelten meist nicht als des Menschen Freunde - obgleich unsere Existenz von den Kerfen abhängt. Schmetterlinge aber sind Sympathieträger. Wissenschaftlich betrachtet sind sie "Botschafter der Artenvielfalt". Außer ihrer wunderbaren Metamorphose bergen sie faszinierende Geheimnisse, z. B. eine chemische Sprache zur Kommunikation mit Artgenossen, vielfältige Mechanismen zum Schutz vor Feinden, und ästhetische Strukturen, die nur mit dem Mikroskop sichtbar werden. Unsere Studien zu "Sex and Drugs and Butterflies" liefern auch im Hinblick auf Schädlingsbekämpfung und Gesundheitsrisiken von Naturstoffen relevante Ergebnisse.
Donnerstag, 24. Mai 2012, 19.30 Uhr im Planetarium
Eintrittspreise wie bei Planetariumsvorführungen, mit Vortragspass frei.
Himmelskörper haben die Menschen schon immer gefesselt. Die Griechen haben diese Faszination in einer Vielzahl von Mythen über Sonne, Mond und Sterne zum Ausdruck gebracht. In dem Vortrag werden die wichtigsten dieser Mythen vorgestellt.
Donnerstag, 21. Juni 2012, 19.30 Uhr im Planetarium
Eintrittspreise wie bei Planetariumsvorführungen, mit Vortragspass frei.
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